Auswirkungen von schnellen und teilweise disruptiven Veränderungen, negative Erfahrungen und unklaren Rahmenbedingungen sind Sorgen und Zweifel und die wiederum führen zu Stillstand oder zumindest zu „zu wenig Bewegung“. Manchmal scheint der Mut abhanden gekommen zu sein. Der Mut, Entscheidungen zu treffen und umzusetzen und der Mut, konkrete Fragen zu stellen und klare Aussagen zu tätigen, kurzum - der Mut zu tun und der Mut klar zu kommunizieren.
Die Besorgnis aus der Reihe zu tanzen, einen Shitstorm zu erfahren und die Angst zu scheitern macht vorsichtig, unentschlossen und träge. Die positive Bewegung – das Movement – ist vermisst.
Und dazu braucht es den ersten Schritt, denn mutig (weiter-)tun und mutig kommunizieren, im Sinne von direkte Fragen stellen, präzise Antworten geben und klare Aussagen tätigen, ist genauso Gewohnheitssache wie vieles anderes.
Es geht darum, den „Mut-Muskel“ zu aktivieren – in einer positiven Atmosphäre, die auch Mut zu Fehlern macht.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – lautet ein bekanntes Sprichwort. Hürden, Fehlschläge, Schwächen und dass mal etwas nicht klappt sind inhärente Teile des beruflichen und privaten Lebens.
Was es häufig braucht ist ein Appell an „Offenheit, Mut und keine Scheu“. Beim Tennis weiß man, dass man nach einem verfehlten Aufschlag einen zweiten hat – ohne Punktabzug. Akzeptieren, lernen und weitergehen führen zum Erfolg, anstatt sich von Fehlschlägen – von verfehlten Schlägen – entmutigen zu lassen.
Haben Sie es satt, ständig zu hören, was man alles nicht sagen und nicht machen kann und was alles nicht geht oder möglich ist?